OrnithBeobachtungsKalender

Ornithologen Gruppe Pfäffikersee

ORNITHOLOGISCHER BEOBACHTUNGSKALENDER
VOM PFÄFFIKERSEE /  SOMMER 2003

(1. April bis 30. September 2003)

Liebe Freunde des Pfäffikersee-Schutzgebietes

Wir dürfen auf einen Bilderbuch-Sommer zurückblicken mit herrlichem, sonni-gem und warmen Wetter. Die Durchschnittstemperaturen lagen so hoch, wie seit Jahren nicht mehr. Für die Aufzucht der Jungvögel wären dies eigentlich beste Voraussetzungen. Die Statistik zeigt denn auch bei einzelnen Arten den positiven Einfluss des schönen Wetters. Die Haubentaucher etwa, zogen viel mehr Junge auf als in anderen Jahren, oder die Sumpfrohrsänger brüteten in grosser Zahl auf engem Raum. Nur hat eine solch lange Schönwetter-Phase für ein  attraktives Naturschutzgebiet auch seine Nachteile. Es sind viel mehr Besucher im Riet unterwegs als üblich und der Badebetrieb in den Strandbädern dauert bis tief in die Nacht, sodass erst nach Mitternacht Ruhe einkehrt. Zwangsläufig müssen bei schönem Wetter auch mehr Verstösse gegen die Naturschutzregeln festgestellt werden, wie wildes Campieren, Eindringen in Rietflächen und in den Schilfsaum, wilde Feuerstellen usw.

Die ornithologische Bilanz des Sommers 2003 zeigt positive und negative Aspekte. Erstmals seit vielen Jahren ist der Baumpieper als Brutvogel augeblieben. Der Rückgang hatte sich seit Jahren abgezeichnet. Ähnlich könnte es dem Kuckuck ergehen,  wo heuer nur noch ein einziges Paar gerufen hat. Die 9 Kiebitz-Paare, im Vergleich mit den Vorjahren ein ganz erfreulicher Bestand, haben im Sommer 2003 vermutlich keine Jungen hochgebracht. Bezüglich der Gründe tappe ich im Dunkeln. Erfreulich dagegen dass die Bekassine erneut im Gebiet gebrütet hat.

Grundlage für diesen Bericht bildet die umfangreiche Feldarbeit der beteiligten Ornithologen. Ich danke allen die Bestandesaufnahmen durchgeführt oder Einzeldaten beigesteuert haben für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Nur dank dieser vorbildlichen Teamarbeit ist es überhaupt möglich, ein so grosses Gebiet während Jahren umfassend zu überwachen.

Mit freundlichen Grüssen

Wetzikon, 10. November 2003                    Walter Hunkeler
 

Brautente Aix sponsa, Foto: W.Hunkeler

Brautente, Männchen, Foto: W.Hunkeler

Exotische Enten am Pfäffikersee im Sommer 2003

Chilepfeifente, Männchen, Foto: W.Hunkeler

Chilepfeifente, Männchen Anas sibilatrix, Foto: W.Hunkeler
Hornissennest (Vespa crabro) nach Blaumeise (Parus caerulus), Foto: W. Hunkeler

Nach den Blaumeisen bezogen Hornissen den Brutkasten 531, Foto: W.Hunkeler

Im Sommer 2003 wurde wiederum eine umfassende Bestandesaufnahme der brütenden Indikator- arten durchgeführt. Die Ergebnisse dienten diesmal auch wieder der Wirkungskontrolle Moorlandschaften des Buwal. Nachstehend berichte ich über unsere Beobachtungen und Erfahrungen in der abgeschlossen- en Brutperiode.

Artenstatistik
Der vorliegende Bericht stützt sich auf 706 Meldungen. Im Sommerhalbjahr 2003 wurden beobachtet:

91 verschiedene Vogelarten, davon
-  18 Indikatorarten als Brutvögel
-  17 Indikatorarten als Durchzügler und Nahrungsgäste

Zum Brutgeschehen im Sommer 2003

Taucher
Der Brutbestand der Zwergtaucher bewegte sich im Rahmen der letzten drei Jahre. Der Bruterfolg ist be- deutend schwieriger zu ermitteln, als bei den Haubentauchern, denn das Füttern erfolgt vielfach recht ruhig im Innern des Schilfgürtels. Bei zwei Paaren konnten Daunenjunge beobachtet werden.
Die Haubentaucher profitierten eindeutig vom schönen Sommerwetter. Von den 32 Brutpaaren zogen mindesten 25 Paare insgesamt 61 Junge auf, was einem Durchschnitt von rund 2,5 Juv. pro Paar ent- spricht. Solche Durchschnittswerte wurden in den Vorjahren nie erreicht. Das schöne Wetter verleitete auch zum intensiveren Beobachten. So habe ich erstmals festgestellt, dass sich die Altvögel regelmässig Flaum aus dem Brustgefieder zupfen und den Jungen verfüttern.
Nachdem um Mitte April bis zu 10 Ex. des Schwarzhalstauchers in der Giwitzenbucht rasteten und auch balzten, hoffen wir auf eine Brut. Noch Anfang Mai verweilten 2 Paare am See, doch dann wurden keine Taucher mehr beobachtet, bis am 8. August in der Giwitzenbucht ein Weibchen 2 etwa 4/5 grosse Jungen führte. Unsere Beobachtungstätigkeit ist im Sommer so intensiv, dass uns die Schwarzhals- taucher kaum entgangen wären. Wir müssen also annehmen, dass die Brut an einem benachbarten Gewässer stattgefunden hat, vermutlich am Greifensee. Da gemäss neuer Schutzverordnung im fraglichen Gebiet eine Seeschutzzone eingerichtet wird, dürfen wir weiter hoffen.

Reiher
Dieses Jahr waren zwei Paare der Zwergdommel am See anzutreffen. Das Paar am Nordufer zog drei Junge auf. Sie machten uns Ornithologen die Freude, den Nachwuchs Anfang August direkt vor der Kanalbrücke zu präsentieren. Das Paar beim Aa-Ausfluss am Südufer gab mehr Rätsel auf. Männchen und Weibchen flogen im August regelmässig und suchten  immer wieder in eine bestimmte Stelle im Schilfgürtel auf. Beim Eintauchen liess das Weibchen manchmal einen schnellen Ruf: mek, mek, mek ertönen. Junge Zwergdommeln konnte an dieser Stelle aber niemand beobachten.
Obschon die Graureiher ganzjährig am See auf Nahrungssuche sind, hat sich noch nirgends der Verdacht auf einen Brutplatz ergeben.

Enten
Einzelne Tafelenten-Männchen verbrachten den Sommer am See. Paare wurden aber keine mehr beobachtet.

Anders bei der Reiherente, wo man im April Paare und Balzverhalten feststellen konnte. Auch von dieser Art blieben Einzelne am See. Anfang August erschien dann eine Familie mit zwei grossen Jungen in der Seegräbnerbucht. Auch hier müssen wir annehmen, dass die Brut auswärts stattgefunden hat und die Familie zu diesem Zeitpunkt zugeflogen ist.

Greifvögel
Zur Brutzeit konnten drei Paare des Schwarzmilans regelmässig beobachtet werden. Am Westufer des Sees war mindestens eine Brut erfolgreich mit drei Jungen.
Der Rotmilan brütet etwas oberhalb des Schutzgebietes am Waldrand. Vor allem das Müliriet diente dieser Art  täglich zur Nahrungssuche, wo sie leider die Kiebitze stark bedrängten.
Die Turmfalken brüteten wiederum in Nistkästen in einer Scheune in Pfäffikon und im Industriegebiet in Robenhausen.
Weniger oft anzutreffen als in den Vorjahren war der Baumfalke.

Hühnervögel
Vom ursprünglich recht beachtlichen Bestand sind zwei rufende Fasan-Hähne übrig geblieben. Es ist uns immer noch schleierhaft, was zu dieser plötzlichen Dezimierung geführt hat.

Rallen
Wasserralle und Teichhuhn kann man im Rahmen der Bestandesaufnahmen nur ganz selten feststellen. Für die Festlegung der Brutplätze verwende ich daher alle Einzelbeobachtungen zwischen Frühjahr und Herbst. Die Bestände der beiden Arten bleiben recht konstant. Von der Wasserralle kann man nur ganz selten Junge beobachten, die jungen Teichhühner erscheinen vielfach erst im Herbst, nach Abschluss dieser Berichterstattung.

Regenpfeifer
Die Brutzeit der Kiebitze hat ausgezeichnet begonnen. Insgesamt 9 Paare liessen sich an den traditionellen Brutplätzen im Mülibach, im alten Riet und im Robenhauserriet nieder. Die Bruten begannen Anfang April. Leider fiel in der Folge zwei Mal Schnee, was die brütenden Weibchen aber offenbar nicht beeinträchtigte. Die bittere Enttäuschung folgte dann aber nach Beendigung der Brutdauer. Nur drei Weibchen führten Junge und warnten, alle anderen Kiebitze waren praktische über Nacht verschwunden. Da nach kurzer Zeit von diesen erfolgreichen Bruten nichts mehr zu sehen und zu hören war muss ich leider annehmen, dass die wenigen Jungen ebenfalls umgekommen sind.
Ich zerbreche mir den Kopf, was hier passiert sein könnte. Hatte das kalte Wetter doch einen negativen  Einfluss? Hat der Rotmilan aufgeräumt? Waren die zahlreichen Füchse aktiv?

Schnepfen
Anfang April rasteten etwa ein Dutzend Bekassine an verschiedenen Orten im Riet, dies liess uns auf eine Brut hoffen. Gegen Ende April konnten wir dann an zwei Standorten, leider direkt an der viel befahrenen und begangenen Strandbadstrasse, Balzverhalten feststellen. Das Ticken war am ehesten am frühen Morgen zu hören.

Möwen
Leider konnte das Brutfloss im Chliisee im letzten Winter nicht gereinigt werden. Es war dicht mit Schilf bewachsen und daher für die Lachmöwen unbrauchbar. Die beiden festgestellten Jungmöwen stammen vermutlich aus der benachbarten kleinen Kolonie im Bützlisee.

Seeschwalben
Die Flussseeschwalbe war während der Brutzeit praktisch täglich am See anzutreffen. Leider fand diese Art keinen geeigneten Brutplatz. Dies zeigt wie wichtig die jährliche Reinigung des Brutflosses im Chliisee und die Platzierung eines zweiten Flosses in der beruhigten Auslikerbucht wären. Der Pfäffikersee scheint nämlich ein idealer Futterplatz für die Flussseeschwalbe zu sein. Ständig begegneten uns futtertragende Altvögel, die teilweise in Richtung Greifensee wegflogen, wo sie sehr erfolgreich gebrütet haben. Später erschienen die Familien mit den Jungen bei uns am See, wo bettelnde Junge und Fütterungen beobachtet werden konnten. Diese Art wird sofort bei uns brüten, sobald wir geeignete Nisthilfen anbieten können.

Kuckuck
Leider ein trauriges Kapitel. Der Kuckuck steht kurz vor dem Aussterben. Grössere Biotopveränderungen sind nicht zu verzeichnen, sodass die Ursachen für den ständigen Rückgang extern zu suchen sind. Der typische Ruf würde uns sehr fehlen.

Eulen
Das Schleiereulen-Paar im Kasten in der Scheune Wolfensberger beim Römerkastell hat dieses Jahr 4 Junge grossgezogen.
Interessant, dass im Mai auch der Waldkauz zweimal im Riet beim Jagen beobachtet werden konnte. Das Wäldchen an der Ostseite kann durch die Beobachter nicht eingesehen werden, sodass wir nicht feststellen konnten, ob eine Brut im Schutzgebiet stattgefunden hat.
Zwei Paare der Waldohreule haben im Berichtsjahr erneut erfolgreich gebrütet. Auf der Westseite des Sees sind 3 Junge, auf der Westseite 2 Junge beobachtet worden.

Spechte
Auch im letzten Frühjahr ist der Schwarzspecht wieder gelegentlich im Robenhauserriet erschienen. Es konnte aber keine Bruthöhle gefunden werden.
Das gleiche müssen wir auch vom Kleinspecht berichten. Im April hat ein Paar intensiv gerufen und gehämmert, ist dann aber weitergewandert.
Rufende Grün- und Grauspechte sind gelegentlich in der Umgebung des Schutzgebietes aufgetreten.

Pieper
Leider ist der Baumpieper dieses Jahr ganz ausgeblieben. Nicht einmal auf dem Zug war seine Stimme zu vernehmen. Die ständige Abnahme in den letzten Jahren liess das baldige Aussterben befürchten. Wir bedauern ausserordentlich, dass der interessante Singflug des Baumpiepers nicht mehr bewundert werden kann.

Wasseramseln
Am Chämptnerbach hat ein Paar zwei Junge aufgezogen. Der Brutplatz lag unter einer stark begangenen Brücke. Ein zweites Paar hat im Umfeld des Wehrs in Robenhausen gebrütet. Hier konnten wir nicht feststellen, ob Junge aufgekommen sind.

Grasmücken
Die Brutplätze von Feld- und Rohrschwirl liegen praktisch alle am Südufer des Sees. Die Bestände haben sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Zur Zugzeit erschien mir der Gesang der Schwirle dieses Jahr aber viel weniger intensiv als in früheren Jahren.
Die Sumpfrohrsänger sind diesmal verhältnismässig spät eingetroffen, haben dann aber vermutlich aufgrund des schönen Wetters in einer aussergewöhnlichen Dichte gebrütet.
Der Brutbestand des Teichrohrsängers ist mit dem Vorjahresbestand vergleichbar.
Leider hat der Drosselrohrsänger nur kurz vorbeigeschaut und ist gleich weitergezogen.
Der Bestand des Zilpzalp blieb recht konstant, während der Fitis, wie schon im Vorjahr,
nicht mehr die Bestandeszahlen der früheren Jahre erreichen konnte.

Erstmals haben wir auch die Bestände von weiteren Langstreckenziehern erfasst. Die Gartengrasmücke ist gut vertreten. Der Grauschnäpper hat mit wenigen Paaren sehr erfolgreich gebrütet, während wir vom Trauerschnäpper im Schutzgebiet keinen Brutplatz ausmachen konnten.

Schwanzmeisen
Die Schwanzmeise hat erneut erfolgreich gebrütet. Alle festgestellten Brutplätze lagen am Südufer des Sees.

Finken
Der Girlitz hat auch im Sommer 2003 im Schutzgebiet nirgends mehr gebrütet. Man trifft diese Sänger zunehmend im Siedlungsgebiet.
Der Bestand der Distelfinken schwankt von Jahr zu Jahr etwas. Grössere Familien sind uns diesmal nicht begegnet.

Ammern
Während sich der Bestand der Goldammer bei 6 – 7 Paaren eingependelt hat, macht uns der ständige Rückgang der Rohrammer Sorgen. Wir haben erlebt, dass die Bewirtschaftung einen starken Einfluss auf diese früh im Jahr erscheinende Art haben kann und wir müssen uns überlegen, ob eventuell zu intensiv geschnitten wird.

Hoffungsvolle Ansätze
Der Sommer 2003 brachte einige erfreuliche Überraschungen:
Ein Paar Flussuferläufer hat bei der Mündung des Chämptnerbaches in den See einen Brutversuch unternommen. Ab Ende April war das Männchen regelmässig auf dem Schlick zu beobachten. Am sonnigen Wochenende vom 10./11. Mai war der Betrieb im Strandbad Auslikon aber so groß, dass die Brut offensichtlich aufgegeben wurde. Am Sonntagabend sassen beide Altvögel auf einem Ast. Schade!
Zwischen dem 6. April und 2. Juni flogen dreimal flötende Grosse Brachvögel in die südöstlichen Rietgebiete ein. Während der Vegetationszeit ist dieser Abschnitt schwer einsehbar, sodass wir nicht feststellen konnten, ob die Vögel längere Zeit anwesend waren oder jeweils nur kurz auf Besuch weilten.
Ganz erfreulich auch der mehrmalige Gesang eines Pirols zwischen dem 3. und 20. Juni.
Unser Gebiet würde sich für eine Brut bestens eignen.

Interessante Durchzügler und Nahrungsgäste
Im Verlaufe der Saison konnte vier mal ein Silberreiher beobachtet werden.
Immer wieder treten exotische Enten am See auf, die vermutlich aus Gefangenschaft geflüchtet sind. Seit längerer Zeit hält sich im Bereich Strandbad Auslikon ein Männchen der Brautente auf. Während der Brutzeit hat es ständig ein Stockenten-Weibchen begleitet. Ebenfalls seit einigen Monaten ist eine männliche Chilepfeifente zu beobachten, mal am Chrattenweiher, dann wieder im Strandbad Auslikon. Im August verweilten kurz weibliche Rotschulterenten auf der Ostseite des Sees.
Im Frühjahr war längere Zeit ein Paar Rostgänse im Strandbad Auslikon zu Gast. Sie zeigten gelegentlich ein Balzverhalten. Sie sollen im Raume Fehraltorf einen Brutversuch unternommen haben.
Ende April/Anfang Mai war noch ein Zwergsäger-Weibchen zu Gast.
Ein Wespenbussard rastete kurz auf einem Baum im Ruetschberg. Einige Male waren Rohrweihen auf dem Zug unterwegs und suchten Nahrung im Riet. Eine besonders schöne Beobachtung ergab sich Anfang Mai, als zweimal Rotfussfalken auftauchten und sich auf einem Baum bei der Gefiederpflege beobachten liessen.
Die Limikolen-Ausbeute war dieses Jahr nicht sehr groß. Auf dem Frühjahreszug sind Bruchwasserläufer, Flussuferläufer und Steinwälzer aufgetreten, im Herbst Zwergstrandläufer, Kampfläufer und Bekassine.
Die Weisskopfmöwe gehört zu den Dauergästen am See. Diese stattliche Grossmöwe zeigt wenig Scheu und rastet gerne auf schwimmenden Baumstämmen im Strandbad Auslikon.
Anfang Mai erschien einer grosser Trupp von 25 Trauerseeschwalben in der Seegräbnerbucht und fischte, weitere Einzelbeobachtungen erfolgten noch bis zum 19. Mai.
Am 27./28. April sang eine Nachtigall im Gebiet Robenhausen/Aegerstenriet. Im Gegensatz zum Vorjahr brütete diese Art jedoch nicht im Gebiet.

Zwischen Anfang und Mitte Mai konnten vier mal Beutelmeisen beobachtet werden. Diese hübschen Meisen fressen gerne Weidenkätzchen.

Administration / Datenkoordination
Walter Hunkeler, Berglistrasse 27, 8623 Wetzikon
Tel. 01 / 930.32.75    Email: whunk@freesurf.ch