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Jahresbericht 2000 des Präsidenten Von Dr. Peter Perret Die Erwartungen, die in die im letzten Jahr in Kraft gesetzte Verordnung zum Schutze des Pfäffikerseegebietes gesteckt wurden, mussten nochmals zurückgestellt werden. Innerhalb der gesetzlichen Frist machten 14 Rekurrenten von ihrem Recht auf Einsprache Gebrauch. Offiziell wirken sich die Rekurse jedoch nicht gegen die Inkraftsetzung aus, ihre Auswirkungen sind dennoch spürbar. Sie lähmen die Umsetzung der notwendigen Massnahmen . Die Rechtsunsicherheit ist zu gross, solange Rekurse noch offen sind. Erst wenn der Regierungsrat über die Rekurse entschieden hat und gegen seinen Entscheid keine weiteren Rechtsmittel mehr ergriffen werden, steht der Umsetzung der Verordnung nichts mehr im Wege. Es war zu erwarten, dass nicht alle Beteiligten mit der Schutzverordnung einverstanden sind. Mit einem gründlichen Eingehen auf die demokratischen Rechtsmittel wird die Schutzverordnung ihre abgestützte Legitimation erhalten und die verschiedenen Umsetzungen erleichtern. Warten wir es ab ! Einen kleinen Schritt vorwärts ging es mit der Einsetzung des Folgegremiums für die Beratung der Umsetzungsmassnahmen. Der Volkswirtschaftsdirektor hat im Herbst die Zusammensetzung dieses Gremiums, das den Namen BUK "Beratende Umsetzungs-Kommission" erhielt, festgelegt.. Die BUK umfasst 11 bis 12 Personen. Die Vereinigung Pro Pfäffikersee ist mit dem Präsidenten, einem Vertreter der Naturschutzgruppen, eine Vertreter der Seebenützer und eine Vertreter der Wanderer vertreten. Die BUK, der eine grosse Arbeit bevorsteht, hat ihre Tätigkeit wegen der noch unerledigten Rekurse noch nicht aufgenommen. An der GV im Juni 2000 rief ich zum Mitmachen in einer Arbeitsgruppe, die sich der Frage von Beobachtungseinrichtungen im Schutzgebiet annimmt, auf. Eine kleine, aber effiziente Gruppe konnte zusammengestellt werden. Sie hat ihre Arbeit sehr professionell aufgenommen und wird ihre Beratungen nicht im Alleingange durchführen, sondern je nach Fragestellung Spezialisten und Experten zuziehen. Damit uns niemand zuvorkommt, hat die Vereinigung im Internet den Domain-Name "propfaeffikersee.ch" erfolgreich reserviert. Den Arbeiten für einen Auftritt der Vereinigung im Internet steht nun nichts mehr im Wege. Die Idee eines eigenen Logos anstelle des Eulen-Kleeblatt-Signets, hat gezündet. Anhand eines ersten Ideenvorschlages konnte sich der Vorstand grossmehrheitlich auf eine Richtung einigen. Bei der Detailausführung trennten sich die Geister wieder, was nicht erstaunt und auch kein Unglück ist. Über graphisches Empfinden oder künstlerische Akzeptanz gehen Meinungen immer auseinander. Der Vorstand hofft, an der GV 2001 das neue Logo vorstellen zu können. Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand und insbesondere im Vorstandsausschuss für die Mitarbeit und Unterstützung, dem Leiter des häufig undankbaren und mühsamen Aufsichts- und Informationsdienstes, Remo Zanelli und seinen Helfern für die geduldige Ausübung dieser schwierigen Aufgabe, der Fachstelle Naturschutz der Volkswirtschaftsdirektion für die vielseitige Unterstützung und die tagtägliche Arbeit im Schutzgebiet und den vielen Mitgliedern der Vereinigung Pro Pfäffikersee für ihre Liebe zum Pfäffikerseegebiet. Peter Perret
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