Beobachtungs Einrichtung

Arbeitsgruppe Beobachtungseinrichtungen

Geschichte

Nachtrag 2008
Von Architekturbüro Jansen Architekten AG: Arthur Jansen und Christian Zucol in Uster wurde ein Projektdossier erarbeitet, das bis Ende Oktober 2008 in den Vereinen der Vorstandes in Vernehmlassung ist. Es besteht aus einem zentralen Betonpfeiler und einer Stahl-Wendeltreppe.
Details sind HIER zu finden. Die Fotomontage ist laut Beschluss der Vorstandsitzung ins Internet gestellt und unterliegt dem Copyright der Firma Jansen Architekten AG.  Die Vereine sind auch im Besitz der Pläne. Das Standort-Kroki wurde auf Grund des GIS des Kantons Zürich gemacht.

Nachtrag 2006
Die  Baugrundbeurteilung am vorgesehen Standort zeigte, dass eine Tiefe von rund 7,5 m bis zu einem tragfähigen Horizont zu überbrücken ist. Die Lasten der in einem  Vorprojekt vorgesehenen Stahlkonstruktion müssten mit Pfählen in den Untergrund  abgeleitet werden. Dies führt zu unerwartet höheren Baukosten. Es werden daher weitere Abklärungen vorgenommen. 
Das geologische Baugrund-Gutachten kostete 3654.65 Fr.

Zwischenbilanz 2002

Auftrag
Der Vorstand der Pro Pfäffikersee erteilte am 20. Juli 2000 der Arbeitsgruppe „Beobachtungs-Einrichtungen“ den Auftrag folgendes abzuklären:
- Sind Naturbeobachtungseinrichtungen im Schutzgebiet sinnvoll?
- Wo wären geeignete Standorte?
- Wie müssten solche Einrichtungen gestaltet werden?
- Mit welchen Kosten müsste gerechnet werden?

Abklärungen
Gemessen an definierten Zielen wie u.a. besucherattraktive Beobachtungsmöglichkeit schaffen verbunden mit ökologischen und ornithologischen Aufwertungsmassnahmen, sowie Anbieten eines höheren Erlebniswertes mit der Absicht, das Bewusstsein für den Schutz gefährdeter Riedvögel zu schärfen, wurden Bedarfsabklärungen und eine Standortevaluation durchgeführt.

Bisherige Erkenntnisse
Die Erstellung eines Turms als Beobachtungsplattform lohnt sich nur, wenn in der Umgebung einer solchen Beobachtungseinrichtung offene Wasserflächen vorhanden sind. Nur so kann der Beobachterin und dem Beobachter ein eindrucksvoller Einblick ins Naturgeschehen vermittelt werden. Da jedoch in den Riedflächen rund um den Pfäffikersee ein Mangel an solchen offenen seichten Wasserflächen besteht, müsste an geeigneter Stelle im Verbund mit einer Beobachtungsplattform eine Teichlandschaft gestaltet werden.

Unter Beizug von Fachleuten wurden vier Standorte vorselektioniert. Diese wurden einer Beurteilung und Bewertung nach Zielerfüllung, Eignungs- und Machbarkeitskriterien unterzogen.

Zwei der näher geprüften Standorte erwiesen sich als erfolgversprechend:

  • Neues Riet / Altes Riet
  • Ofenriet mit Chliisee

Eine Anfangs Juli 2001 durchgeführte Begehung dieser zwei Standorte ergab weiteren Aufschluss über deren Eignung und Machbarkeit. Dabei zeigen sich eindeutige Vorteile zugunsten des Standortes Ofenriet gegenüber dem Standort Neues Riet / Altes Riet.

Das Ofenriet mit dem Chliisee wird für eine ökologische Aufwertung und als Standort für einen Beobachtungsturm positiv eingeschätzt. Für eine definitive Aussage ist jedoch das Ergebnis einer Probeschürfung abzuwarten. Diese soll noch vor der Brutsaison 2002 vorgenommen werden.

Für die Arbeitsgruppe, März 2002
Bernhard Huber

Laut Protokollen der Mitgliederversammlungen 1998 und 1999, formierte sich die Arbeitsgruppe “Beobachtungsmöglichkeiten” bereits 1999, nachdem in Ornithologenkreisen schon lange dieser Wunsch gereift war.

Aus den alten Jahresberichten:
1966 wurde ein Möven-Beobachtungsstand am Hellsee errichtet: Baukosten ca. 250.- CHF, bezahlt durch die Oberstufenschulpflege Wetzikon. Er war initiiert durch die Arbeitsgruppe wissenschaftliche und schulische Belange (P.Hürlimann). Ein Bild dieses Turms schmückt den Tätigkeitsbericht 1966/67. Er wurde morsch und musste daher nach etwa 8 Jahren wieder abgebrochen werden.