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Rekurs gegen die Konzession für Wasserentnahme aus dem Pfäffikersee für Kühl- und Heizzwecke

Die Vereinigung Pro Pfäffikersee hat bereits während der öffentlichen Auflage des Konzessionsgesuches in einem Schreiben an die Baubehörde Pfäffikon darauf hingewiesen, dass die Art und Weise wie das erwärmte Abwasser dem See zurückgeführt wird, für die weitere Gesundung des Pfäffikersees sehr wichtig sei. Die Vereinigung Pro Pfäffikersee bot der Konzessionsbehörde an, darüber eine fachliche Diskussion zu führen.

 Mit Befremden und Enttäuschung musste die Vereinigung Pro Pfäffikersee zur Kenntnis nehmen, dass in der mit Datum vom 14. August 2009 erteilten Konzession die Art und Weise der Einleitung des Abwassers nicht erwähnt wird und unser Angebot der fachlichen Diskussion ausgeschlagen wurde.

 Weil uns das Schicksal des Pfäffikersees nicht gleichgültig ist, blieb nichts anderes übrig, als fristgerecht gegen die Konzession beim Regierungsrat des Kantons Zürich zu rekurrieren. 
 

 Die Rekursschrift enthält folgenden Antrag und Begründung:

 Die Einleitung des Abwassers hat mittel eines Mantelrohres mit statischem Mischer zu erfolgen.

Phyto- und Zooplankton, das im gepumpten Seewasser vorhanden ist, überlebt die Prozedur des Pumpens und der Kühlung nicht. Daher ist bei der Rückführung des genutzten Wassers für die Trophierung des Sees nicht der Phosphat-Phosphor, sondern der Gesamt-Phosphorgehalt massgebend.  Dieser ist gemäss den Messungen des AWEL ein Mehrfaches höher als der Phosphat-Phosphorgehalt. Es muss daher unter allen Umständen verhindert werden, dass das rückgeführte Abwasser in die trophogene Zone, ins Epilimnion gelangt. Dies kann erreicht werden, wenn das Abwasser in der Einleitungstiefe so rasch und so gut wie möglich mit dem Umgebungswasser durchmischt wird, damit es nicht ins Epilimnion aufsteigt. Dies kann mit einem Mantelrohr mit statischem Mischer erreicht werden.

Die Vereinigung Pro Pfäffikersee ist der festen Meinung, dass mit dieser Art der Wasserrückführung die bisher erfolgreich verlaufende Sanierung des Pfäffikersees nicht torpediert wird, was sicher im Interesse Aller liegt.

Peter Perret
Präsident

Details zur Einleitung von Wasser , weitere Links siehe Aktuell2